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Ausstellung "Jüdische Nachbarn - Wege von gestern"

Laut Melderegister lebten am 31. Dezember 1933 in der Stadt Fulda 28.293 Einwohner, davon 1029 Juden. Juden prägten das Stadtbild mit. Sie führten beliebte Geschäfte, deren Sortiment auf die katholische Bevölkerung der Stadt und auf den Bedarf der umliegenden Dörfer abgestimmt war. Fast Alle – vom ärmsten Hausierer bis zum Fabrikbesitzer – waren selbstständig oder im Familiengeschäft tätig.

Soweit sie nicht bereits emigriert oder geflohen waren, wurden die noch verbliebenen Fuldaer Juden unter nationalsozialistischer Herrschaft schließlich in das Ghetto Riga und die Konzentrationslager Theresienstadt und Sobibor deportiert. Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte und das Schicksal der Fuldaer Juden in dieser Zeit, von denen lediglich 14 die Schoah überlebten.